Pedalritter erleben ein völlig neues Fahrgefühl

30. Juni 2012 (MAZ Dahme-Kurier, Jens Rümmler)

Mittags läuten noch die Prieroser Kirchglocken, nach dem Radstart surrt nur noch ein leiser Motor. Bei der Tour mit einem Elektrofahrrad, dem sogenannten E-Bike, erleben Pedalritter ein ganz neues Fahrgefühl. Eine gute Gelegenheit, erstmals mit Motor und Akku in Fahrt zu kommen, ist die Strecke zwischen Prieros und Scharmützelsee.

Eins vorweg: Elektrisch Radeln durch die Mark ist ein bisschen wie Schweben. Andauernd kommt der Gedanke: da schiebt doch einer. Auf den ersten Kilometern genießen Radler Waldlichtungen, verstreute Gehöfte und vor allem: Ruhe! HintermWolziger See erhebt sich der Kolberg. Im Niemandsland zwischen Dahme-Spreewald und Oder-Spree wird auf Alleen gefahren, die mit ihrem„Baumdach“ grünen Naturtunneln ähneln.

In den „Köllnitzer Fischerstuben“ oder dem gegenüberliegenden „Aalhof“ könnte die erste Rast stattfinden. Aber da ist man erst eine knappe halbe Stunde unterwegs. Ein paarMinuten später wird Storkow erreicht, wo ein Abstecher auf die Burg lohnt.

Schnell steht fest: Das E-Bike ist keinesfalls eine Erfindung für Senioren. Alltagsradler erhöhen mit dem Gefährt vielmehr ihren Aktionsradius. Sie erschließen sich Distanzen, die für sie bislang außerhalb der Reichweite lagen. Anfangs irritiert die Rest-Kilometer-Anzeige im Display, die binnen Minuten von 206 auf 80 Kilometer „springt“. Nach einer halben Stunde pendelt sich diese Angabe jedoch auf den realen Wert ein. Außerdem auffällig: Über weite Strecken benötigt die Radlertruppe den zuschaltbaren Motor gar nicht. Auch ohne leistungsstarken Antrieb sausen die Radler locker los.

So „fliegt“ die Gruppe durch Streganz, Wendisch-Rietz, Diensdorf und Bad Saarow. Bei zwei Anstiegen vor und hinter Reichenwalde muss der Motor beweisen, was er drauf hat. Am Ende benötigt die Gruppe für die Tour zwischen Prieros, Scharmützelsee und zurück (mit ausgiebigen Pausen) gut fünf Stunden. Dank Motor blieben auch Kinder nie zurück.

Die Einweisung des Prieroser Radverleihers – Helge Krause von „Dahmerad“ in die E-Bikes dauert keine zehn Minuten und ist sehr verständlich. Die Akkus haben – je nach Unterstützungsmodus – eine Reichweite von bis zu 80 Kilometern.

Hier der komplette Beitrag in der MAZ.

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19.04.2021 - Genießen im Oderbruch

Der Erlenhof im Oderbruch hat sich bei seinen Gästen einen besonders guten Ruf erarbeitet. Seit vielen Jahren aktiver Teil des Netzwerkes Sonne auf Rädern, kommt in seiner Nachbarschaft eine weitere touristische Perle hinzu. Ganz herzlich begrüßen wir als neuen Vermieter Radler’s Hof, der sich direkt am Oder-Neiße-Radweg befindet.

 

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