E-Bikes der Umwelt zuliebe

30. August 2013 (MOZ, Redaktion Strausberg, Detlef Klementz)

Fragen rund um die Energiewende im Verkehr standen im Mittelpunkt der 5. Strausberger Energiekonferenz, die am Donnerstag im Gründerhaus auf dem Stic-Gelände an der Garzauer Chaussee stattfand.

Bürgermeisterin Elke Stadeler freute sich über die zahlreichen Besucher im großen Saal und stellte vor allem die Teilnahme von Schülern des Oberstufenzentrums Märkisch-Oderland heraus. Sie machte deutlich, dass Strausberg mit seiner S-Bahn, "die bald im 20-Minuten-Takt verkehren wird", der Straßenbahn, der Stadtbuslinie und weiteren Möglichkeiten mit Blick auf das Thema bereits gut aufgestellt sei.

Bevor über die aktuelle Situation in Strausberg gesprochen wurde, beleuchtete Uwe Brendl vom Umweltbundesamt das Zusammenspiel von Energie- und Verkehrswende. Dabei betonte er die Verkehrswende als "wichtige Voraussetzung für die Energiewende im Verkehr". Er wies darauf hin, dass in den zurückliegenden Jahren die Emissionen von Treibhausgas in allen Sektoren deutlich gesenkt worden seien - mit einer Ausnahme: dem Verkehr. Noch vor dem Flugverkehr würden die Pkw und schweren Nutzfahrzeuge weltweit die meisten Emissionen verursachen. Seine Schlussfolgerungen: Der Verkehr muss stärker in der Energiewende-Diskussion berücksichtigt werden. Zudem muss eine Verkehrswende insgesamt stattfinden, die einen "geringeren Verkehrsaufwand und eine Verlagerung auf umweltfreundlichere Verkehrsträger bewirkt".

Weitere Redner beschäftigten sich unter anderem mit der Elektromobilität in Berlin und Brandenburg, mit neuen Möglichkeiten der Energiespeicherung und mit dem ÖPNV in der aktuellen Debatte der Energie- und Verkehrswende.

Hans-Dieter Nagel vom Agendabeirat Strausberg nannte einen hohen Anteil umweltfreundlicher Verkehrssysteme als wichtiges Anliegen der Lokalen Agenda Strausberg 2020.

Dazu äußerte sich auch Stadtwerke-Chef und Gastgeber Andreas Gagel, nachdem er zuvor das Ziel einer 70-prozentigen CO2-Reduktion bis 2020 gegenüber 1993 bekräftigt hatte.

Beim Thema Elektromobilität konnte Gagel zum einen die Strausseefähre mit ihren rund 29 000 Fahrgästen im Jahresmittel ins Feld führen. Zum anderen erinnerte er an die Strausberger Eisenbahn, die gerade mit einem Tag der offenen Tür ihr 120-jähriges Bestehen feierte. Die Straßenbahn wird pro Jahr immerhin von mehr als einer Million Fahrgäste genutzt.

Ab sofort bieten die Stadtwerke nun auch Elektromobilität im Individualverkehr an. Zwar in der Startphase noch in bescheidenem Umfang, aber immerhin. Unterstützung kommt dabei von der Jugendwerkstatt Hönow, die das Projekt Sonne auf Rädern entwickelt hat. Inzwischen gibt es ein ökologisch-touristisches Netzwerk von Radstationen über den Landkreis Märkisch-Oderland hinaus. Nunmehr stehen auch an der Parkkantine auf dem Gelände des Sport- und Erholungsparks an der Landhausstraße und am Flugplatz-Tower je zwei E-Bikes für Interessenten bereit. Auf der Energiekonferenz wurden die Räder schon mal vorgestellt.

Hier der komplette Artikel auf den Seiten der MOZ.

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